Hilfe für den Donbass !

Also nachdem ich jetzt etwas zur Ruhe gekommen bin  und einige wichtige Dinge erledigt habe, die von hier aus in Moskau zu erledigen gewesen sind, habe ich mir die vergangenen Ereignisse, welche ich im Donbass im Dezember 2017 erlebt habe, einmal in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

Wie ich weiß, gibt es ja einige Hilfsorganisationen, auch in Deutschland, welche dem Elend im Donbass entgegentreten.

 

Das ist eine sehr gute Einstellung und bringt auch Hilfe direkt vor Ort.
Nur kenne ich keine dieser Menschen die hinter diesen Hilfsorganisationen stehen.

Aber ich spreche diesen Hilfsorganisationen meinen Dank aus.

 

Das was ich jedoch dort alles gesehen habe, das kann man sich hier überhaupt nicht vorstellen und die Informationen die durch die Medien, wenn überhaupt kommen, sind meist derart verlogen und verzerrt, dass es mir jetzt, wo ich dies das was dort ist, - mit eigenen Augen - gesehen habe, ich aus voller Inbrunst sagen kann, es sind ganz einfach Lügenmärchen die uns durch deren Berichterstattung aufgetischt werden !

Das was hier in dem Video, es ist nicht von mir, zu sehen ist, das ist die Realität die ich jetzt am 10. - bis 12. Dezember im Donbass selbst sehen konnte.

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Die Menschen brauchen unsere Hilfe !

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Gedenkstätte in Donetzk für die ermordeten Kinder.
Die Kinder hatten teilweise noch nicht einmal das erste Lebensjahr erreicht.

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Schwimmhalle in Donetzk nach einem der ersten Angriffe.

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Instandsetzung ist derzeit nicht möglich.
Und wenn es möglich wäre, so wär das Objekt sicher wieder ein Ziel der Raketen aus der Ukraine !


Die Fabriken sind zum größten Teil zerstört, es fahren z.B. in Lughansk kaum Straßenbahnen, es ist schwierig von einem Teil der Stadt in einen anderen Stadtteil zu kommen.

Gut, es gibt die Busse, die kleinen und die großen Busse, aber meist sind auch die beschädigt und hier würden ich will es so sagen, alle diese Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden.

 

Das aber ist es auch nicht alleine, es gibt beispielsweise Ortschaften in der Nähe von Donetzk die ich besucht habe.
Dort gibt es eine Schule und daneben ein Krankenhaus.

 

Beides waren ebenfalls Ziele von Angriffen, genau so, wie Angriffe auf Wohnhäuser, oder Schwimmhalle.

 

Es gab viele die diese Angriffe nicht überlebt haben.
Bislang über 10.000 Tote die in unseren Medien keine, bis kaum Erwähnung finden.

 

Auch sind, wie gesagt, sehr viele Wohnhäuser und ganze Wohngebiete Geisterstädte geworden, weil die Wohnhäuser sind unbewohnbar durch die Beschüsse geworden.

Auch die bekannten Holzhäuser sind in einer großen Mehrzahl beschossen und Niedergebrannt.

 

Zu sehen auf der Fahrt von Donetzk nach Lughansk.


In den noch schlimmer betroffene Gebiete konnte ich aus Gründen der Zeit nicht fahren, weil ich einen für mich wichtigen Termin am 12,.12.hier in Leipzig hatte.

Weil was dort zu sehen gewesen wäre, so wurde mir gesagt, das übersteigt meine Vorstellungskraft, auch wenn ich das bisher gesehene schon für unmenschlich schlimm gehalten habe.

 

Fabriken können nicht wieder aufgebaut werden, weil es sich " nicht lohnt " , da wieder mit Beschuss zu rechnen ist.

 

Die Straßen sind zum größten Teil zerbombt und mit Kratern versehen, so dass meist nur erfahrene Fahrer diese Straßen befahren können.

Das Aussteigen auf dem Lande aus einem Auto kann Lebensgefährlich sein, da große Teile der Gegend vermient worden sind.

Fast überall gibt es Hinweise auf Minen und nicht explodierte Raketen und anderes dreckiges Kriegsmaterial.

 

Die Kinder !

Selten habe ich bei meinem kurzen Besuch Kinder lachen gesehen.

Die meisten von ihnen haben irgendwas im Blick was darauf hindeutet höchst wachsam zu sein und auf all die Geräusche zu achten die nicht " normal " sind.

 

Unbeschwertes Kinderleben, das geht anders.

 

Und dann die Kinderheime.

 

Die Kinderheime sind sehr sauber und ordentlich.

Nur was nutzt all die Sauberkeit und Ordnung, wenn die Kinder dort keine Gelegenheit haben, zum Beispiel zu spielen, oder sich anderweitig abzulenken.

Bedenken müssen wir, dass diese Kinder jetzt ohne Eltern in diesen Heimen leben müssen. - Sie haben meist keine Eltern mehr - !

 

Das Schlafen der Kinder, wenn ein Kind ein Bett hat, im Bett.

Wenn ein Kind kein Bett hat, dann auf einer Decke auf dem Fußboden !

Das liebe Leute ist die Realität die uns verschwiegen wird.

 

Ich sag eine Geste:

Eine Begleiterin hatte aus Moskau etwas unter Anderem etwas Farbkreide mitgebracht.

Ein kleiner Junge hat die geschenkt bekommen und was in seinen zuvor traurigen Augen plötzlich zu sehen war, war das herrliche, offene Strahlen dieser Kinderaugen !

 

Und ja, es war so.

 

Mir sind bei diesem Anblick die Tränen aus den Augen geflossen und ich bekam wirklich " weiche Knie ", so dass mich ein Begleiter auffangen musste, damit ich nicht zu Boden gefallen bin.

Und das ist die Wahrheit.


Vielleicht bin ich zu weich, oder zu empathisch.

Eines weiß ist, ich habe in meinem Herzen Menschlichkeit bewahrt !

 

Was mich dazu treibt, gerade jetzt weiter zu machen, das ist die Erinnerung an die strahlenden Kinderaugen des vielleicht 3 Jahre alten Jungen in diesem Kinderheim.

Denkt was ihr wollt von mir, aber ich bin der Meinung, es muss geholfen werden.

 

Es werden zur Zeit rund 3.000 Kinderbetten dringend für den Donbass benötigt.

Ich weiß, dass ich alleine es nicht schaffen werde, hier etwas zur Linderung der Situation dort zu realisieren.

Nicht alleine werde ich hoffentlich sein, weil ich Euch inständig bitte, zu helfen !

 

In der Bettgeschichte habe ich es mir vorgestellt, Betten in Russland in der Nähe der Grenze zum Donbass anfertigen zu lassen.

Das würde Arbeitsplätze in Russland sichern.

 

Das Material ist dort billiger, die Lohnkosten geringer und der Transport von Russland in den Donbass würde nur einen Bruchteil der Kosten ausmachen, als wenn man von hier aus transportieren würde.

Und in Russland gibt es Firmen, Tischlereien die es bewerkstelligen können, zumindest einen Teil der benötigten Kapazitäten der Betten, zu bauen.

All das aber kostet Geld !

 

Ich habe ja bereits einige Anfragen zu dem Thema Geld und Spenden bekommen.

 

Nun ist es aber in unserem reichen Lande so, dass Spenden, wenn die von jemanden an jemanden gegeben werden der keinen Verein der Gemeinnützigkeit hinter sich hat, mit bis zu 35 % versteuert werden müssen.

Auch ist es schwer möglich, einer Hilfsorganisation in Russland Geld zu spenden.
Die durch die EU verhängten Sanktionen lassen es nicht so ohne weiteres zu,

 

Also ist auch Hilfe sanktioniert !

 

Darum habe ich es mir überlegt, so jemand eine Geldspende machen würde, diese gegen eine Quittung selbst abzuholen.

Das würde ich machen, und wenn ich dafür durch das ganze Land hier fahren müsste.

 

Nach dem Einsammeln der Hilfsgelder würde ich dieses Geld direkt nach Moskau bringen, um dort alle nötigen Schritte in die Wege zu leiten, Kinderbetten zu produzieren und andere Güter für die Kinder zu realisieren.

Aber auch dort würde ich mir das Geld von der Empfängerin quittieren lassen, damit ich Euch nach der Rückkehr Rechenschaft vorlegen kann !

 

Die Empfängerin übrigens ist eine Dame, welche schon seit Jahren Kinderheime betreut und aus eigener Tasche finanziert, oftmals Güter wie zum Beispiel Milchpulver, Medizin, Obst und auch Spielzeug mit ihrem Auto in den Donbass bringt.

Hier ein Ausschnitte aus den Nachrichten:

TV1   TV2


Direktlink: https://youtu.be/8LEMXxQWfHc

 

Und ja, ich weiß, dass dies eine aufwendige Angelegenheit ist, aber ich sehe von hier aus keinen anderen Weg, Hilfsgelder in den Donbass zu bringen und das geht nur über Moskau.

Ich bin also kein Empfänger von Spenden, sondern nur der Bote der die Spenden eins zu eins nach Russland bringt !

 

Und es braucht mir jetzt auch keiner zu sagen, dass Geld auf irgend ein Konto einzuzahlen wäre, weil das was ich machen will, zu Zeitaufwändig ist.

 

Mir kommt es nicht auf den Aufwand an den ich mir damit antue.
Mir kommt es tatsächlich darauf an, dass die Hilfe 1:1 bei denen ankommt die diese Hilfe dringend brauchen !

 

Die Hilfe ist - jetzt - nötig, nicht erst in ein paar Wochen !

 

Was ich nicht machen werde, ich werde keine Fotos, oder Videos von weinenden Kinder posten.

 

Als Dank bekommt ihr für Eure Hilfe keine Spendenquittung die ihr absetzen könnt und keine Zinsen, dafür aber strahlende Kinderaugen in den Gesichter der Kinder zu sehen und wenn es hinzubekommen ist, ein persönliches Dankeschön einzelner Kinder mit Deiner Namensnennung ( Nur Vorname mit Summe wenn gewünscht ) per Video die dann hier zu sehen sein werden.

 

Wer also etwas dazu beitragen kann, zu helfen, der möge mich bitte hier, oder besser per Privatnachricht anschreiben.

 

Vielen Dank, dass ihr Euch die Zeit genommen habt, dieses Video zu schauen, oder diesen Text gelesen habt.

 

Wer also helfen will kann gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

Danke.

Euer

Johannes Ehret.

Weißestraße 3
04299 Leipzig

Telefon: +49 1521 930 40 84

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